Andreas Vetr

SELBSTDISZIPLIN: Die erste Person, die zu führen ist, ist man selbst.

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SELBSTDISZIPLIN: Die erste Person, die zu führen ist, ist man selbst.

In der Stille durchlebt man verschiedene Gedanken und Versuchungen Abkürzungen zu nehmen. Die Verlockung die Ziele schneller zu erreichen ist oft sehr stark. Doch jede Abkürzung hat einen Preis, den man sich vorher überlegen muss. Es kommen

  • berechtigte Bedürfnisse: wer Hunger leidet/ Ziele verfolgt und noch weit davon entfernt zu sein scheint, mag schon zu dem einen oder anderen Trick greifen wollen, um den Hunger zu stillen und ein paar kleine sofortige Ziele, auf Kosten der Langzeitziele/der Nachhaltigkeit und des Zweckes, zu erreichen. So kann man den momentanen Hunger kurz stillen und zahlt oft einen hohen Preis in Folge. Die eigenen Bedürfnisse zurückstellen, um das gewünschte Ziel zu erreichen ist nicht immer leicht, doch echte Führungskräfte wissen ihre eigenen Bedürfnisse für das wohl des größeren Ganzen zurückzustellen.
  • Talente/Gaben: Oft steht man vor Möglichkeiten in Führungspositionen, wo man seine Talente oder die Position dazu nutzen könnte, nicht im Allgemeinwohl, sondern im Eigeninteresse zu handeln, um persönliche Gewinne, Macht, eine Menschenmenge oder Einfluss zu gewinnen.
  • persönlicher Ruhm oder Macht: Manch einer wird kommen und die Kraft der Führungskraft davon zu überzeugen, schneller weiterzukommen, wenn sie sich mit ihm/ihr verbünden würde, mit jemanden, dessen man sich nicht sicher ist.

Es gibt viele Verlockungen für eine Führungskraft. Bedürfnisbefriedigung, Talente und Positionsmissbrauch sowie Ruhm und Macht sind nur ein paar davon. Daher wird es eminent wichtig und klar, dass die erste Person, die eine Führungskraft führen, überzeugen und zur Disziplin erziehen muss, man selbst ist. Wir verdienen das Recht zu führen, wenn die Leute sehen, dass wir unser Leben gut führen.

Fragen zum Nachdenken:

  • Welchen Bedürfnissen laufe ich Gefahr nicht widerstehen zu können? Geld, Macht, Anerkennung, Bewunderung, Ruhm, Macht…? Wo werde ich schwach?
  • Sehe ich die Aufgabe als wichtiger an als meine kurzfristigen Bedürfnisse?
  • Welche Angebote würden mich von meiner Mission ablenken?
  • Was werde ich tun, wenn solche Verlockungen auf mich zukommen? Wie werde ich reagieren? Wie soll ich reagieren? Wie will ich reagieren?

English:

SELF-DISCIPLINE: The first person to lead is oneself.

In silence, one experiences various thoughts and temptations to take shortcuts. The temptation to achieve goals more quickly is often very strong. However, every shortcut has a price that must be considered beforehand. There come:

  • Legitimate needs: those who suffer hunger/pursue goals and still seem far from achieving them may want to resort to one or another trick to satisfy their hunger and achieve a few small immediate goals, at the expense of long-term goals/sustainability and purpose. This way, one can briefly satisfy the immediate hunger and often pays a high price as a result. Putting one’s own needs aside to achieve the desired goal is not always easy, but true leaders know how to put their own needs aside for the good of the greater whole.
  • Talents/Gifts: Often one faces opportunities in leadership positions where one could use one’s talents or the position not for the common good, but for self-interest, to gain personal profit, power, a crowd of people, or influence.
  • Personal Fame or Power: Someone will come and try to convince the leader of their power, to advance faster, if they would ally with him/her, with someone they are not sure about.

There are many temptations for a leader. Gratifying needs, misusing talents, and positions, as well as fame and power are just a few of them. Therefore, it becomes immensely important and clear that the first person a leader must lead, convince, and discipline is oneself. We earn the right to lead when people see that we lead our lives well.

Questions for reflection:

  • Which need am I in danger of not being able to resist? Money, power, recognition, admiration, fame, power…? Where am I weak?
  • Do I see the task as more important than my short-term needs?
  • What offers would distract me from my mission?
  • What will I do when such temptations come my way? How will I react? How should I react? How do I want to react?n