Andreas Vetr

Motiv Check: “Warum”

“Warum” wir etwas tun, wird darüber entscheiden “wie” wir etwas tun”

Oft fühlen Menschen große Genugtuung, wenn eine starke Führungskraft kommt und plant, die niederträchtigen Leute zu vernichten. Dann werden sie zornig, wenn die Niederträchtigen zur Einsicht kommen, bereuen und die FK Empathie zeigt oder ihnen gar vergibt und sie behält. Dann gibt es Menschen die schon ahnten, dass die Führungskraft so etwas tun würde, was sie noch wütender macht. Sie würden es sogar lieber sehen, wenn die FK die Gefahr, die von den Niederträchtigen ausging, weggetilgt und sie gekündigt hätte.

“Unsere selbstsüchtigen Motive veranlassen uns Menschen oft zur Rache.”

Als Konsequenz eine Geschichte:
Ein gerechter Mensch saß unter einem großen Blatt, da kam eine Raupe und fraß das schattenspendende Blatt auf und der Mensch wurde wütend.
Da kam ein weiser Mann und erinnerte diesen Menschen, dass er nicht wütend werden müsse, da er nichts dazu beigetragen hatte, dass die Pflanze hier wuchs und dass er nichts hatte, um eine solche Pflanze zu kreieren.
Würde er denn traurig sein über den Verlust seiner Mutter aber unberührt vom Untergang vieler? 

Hätte eine Führungskraft, kein Recht auf Vergebung und Wiederherstellung derer die sie aufgebaut und geleitet hat? Natürlich hat sie dieses Recht.

Es ist ein Motiv-Check und uns eine Warnung. Wir müssen die Dinge motivierend finden und in den Vordergrund stellen, die die Führungskraft motiviert und der Organisation nutzen.