Andreas Vetr

INITIATIVE: Die Grundeigenschaft einer wahren Führungskraft

Eine Grundeigenschaft wahrer Führungskräfte ist die demonstrierte Initiative. Eine Führungskraft kann schon von der Definition her nicht auf jemanden anderen warten den ersten Schritt zu tun. Wenn sie es tut, ist sie keine Führungskraft, sondern jemand der geführt wird. Initiative erfordert Elemente wie Risiko, Glauben und Weitblick.

Wann habe ich das letzte Mal eine signifikante Initiative gesetzt?  Wenn ich mich in der letzten Zeit nicht selbst herausgefordert habe oder meine Komfortzone nicht verlassen habe, dann kann es sein, dass ich einen „Jump Start“ in Initiative brauche.

Warum gelingt es uns manchmal nicht die Initiative zu ergreifen? Es scheint einfacher von einer Herausforderung davonzulaufen als sich ihr zu stellen und ein Risiko einzugehen. Wenn wir etwas initiieren, dann verpflichten wir uns selbst in eine bestimmte Richtung zu gehen. Wir fühlen uns unsicher, was die Zukunft betrifft und was sie bringen wird. Was wenn wir unsere Meinung ändern? Was wenn es nicht funktioniert, keiner auf die Initiative aufspringt? Was wenn wir vor den Augen unserer Leute versagen? 

Wir laufen unserer Verpflichtung und Initiative aufgrund verschiedenster Gründe davon:

Grund

  1. Wir befürchten der Verpflichtung nicht gerecht zu werden.
  2. Wir vermuten „Grüneres Gras“ anderswo zu finden.
  3. Wir erwarten Zeit & Energie nur für persönliche Vorteile.
  4. Unsere Vergangenheit macht es uns schwer zu vertrauen.
  5. Wir sind faul oder unmotiviert. 
  6. Wir fürchten Zurückweisung. 
  7. Wir fürchten das Unbekannte. 
  8. Wir wollen unsere Freiheit nicht verlieren.
  9. Wir befürchten anders zu sein.  
  10. Wir wissen nicht wirklich, wer wir sind. 

Ursache 

  1. Geringe Selbstsicherheit
  2. Gelähmter Wille
  3. Wenig bis keine Hingabe
  4. Emotionaler Rucksack
  5. Apathie, neutrales Verhalten
  6. Schwaches Selbstbild
  7. Wenig Selbstvertrauen
  8. Anspruchsphilosophie
  9. Politische Korrektheit
  10. Gaben & Berufung

 

Viele von uns müssen Initiative lernen. Es beginnt immer mit der Hingabe. Sobald wir uns unserer Berufung hingeben, wird sie zu unserer Einberufung. Sie wird zur Einberufung unseres Lebens und wir können aufstehen und ihr folgen. Wir können Risiken eingehen, weil unsere Zukunft in ihr liegt. Sobald man sich der Berufung hingibt, beginnen die Möglichkeiten und Resultate sichtbar zu werden.

Was geschieht, wenn man sich der Berufung hingibt, sie akzeptiert, Initiativen dazu ergreift und die Verantwortung akzeptiert sowie dahintersteht? Wir erhalten gesunde persönliche Verantwortung.

  • Wir werden sehen, dass viele daran zu glauben beginnen.
  • Wir erhalten Zeit und Raum, um Perspektiven zu erhalten.
  • Wir vertiefen unsere Erfahrungen.
  • Wir bewegen uns auf eine neue Stufe der persönlichen Freiheit zu. 
  • Wir erfreuen uns der Partnerschaften. 
  • Wir gewinnen Zufriedenheit und Erfüllung und genießen ein verändertes Leben.

Was man braucht:

  • Das Wissen wie lange das Projekt, die Initiative dauert.
  • Das Wissen wie man hinkommt. 
  • Das Wissen was benötigt wird, um das Projekt/die Initiative umzusetzen. 
  • Das Wissen unterstützt zu werden.

Initiatoren:

  • …wissen was sie wollen. Der Wunsch, das Begehren, das Verlangen sind die Startlinien jeder Leistung und jedes Erfolges. 
  • …fordern sich selbst heraus es zu tun. Oft startet man ganz alleine, um die Fakten zu produzieren, welche die anderen zum Mitmachen anregen. 
  • …übernehmen Risiken.
  • …machen Fehler, fürchten sich davor jedoch nicht und Initiatoren mobilisieren im Angesicht Fehler zu machen – sie lernen daraus
  • …haben ein gutes Bachgefühl.