Andreas Vetr

CHARAKTER:  “Man kann nicht geben, was man nicht hat.”

Das griechische Wort für Charakter wird oft als Image übersetzt, auch mit Intention, schärfend oder in einen Stein gemeißelt oder eine Münze gravieren. Aus diesem Grund ist Charakter historisch oft mit dem innerlichen, durch äußere Kräfte geformt werden, in Verbindung gebracht. Um Charakter besser zu verstehen, schauen wir uns ein paar typische Falschkonzeptionen darüber an:

– Charakter ist nicht hauptsächlich, wie eine Person agiert, man kann schlechten Charakter auch vortäuschen.
– Charakter ist nicht nur was eine Person idealer Weise in der Zukunft sein möchte. Das nennt man Hoffnung.
– Charakter ist nicht nur was man von außen sieht, es beginnt innerlich.
– Charakter ist nicht limitiert auf die Weisheit das Verhalten anderer zu evaluieren. Das nennt man Be- oder Verurteilen.
– Charakter ist nicht nur Disziplin. Es kann sein, dass ich in einer Sache diszipliniert bin und in einer Anderen nicht.

“Charakter bringt nachhaltigen Erfolg mit Menschen!”

  • Wirkliche Führung involviert immer andere Menschen.
  • Menschen vertrauen keinen anderen Menschen deren Charakter fehlerhaft ist und werden solche Führungskräfte, langfristig nicht unterstützen.

Führungskräfte können nicht über ihren limitierenden Charakter hinauswachsen.

Charakter wird eine leitende Person, je nach Ausprägung, entweder limitieren oder unterstützen.
Der Charakter einer Führungskraft wird darüber bestimmen, wie gut eine Situation ausgeht.