Andreas Vetr

EINSTELLUNG: „Führungskräfte müssen die Möglichkeiten des großen Ganzen fokussieren und nicht ihre eigenen.”

EINSTELLUNG: 
„Führungskräfte müssen die Möglichkeiten/Fähigkeiten des großen Ganzen fokussieren und nicht ihre eigenen.”

Eine Geschichte, die mich lange beschäftigt und die viele kennen: Ein Gutsbesitzer geht früh aus, um Tagelöhner für seine Weinberge anzuwerben. Er einigt sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickt sie in seine Weinberge. Stunden später ging er wieder hinaus und sah andere Arbeiter am Markt. Er heuerte auch sie an und versicherte: ich gebe euch was recht ist. Noch später an diesem Tag, tat er ein Gleiches mit weiteren Arbeitern, die noch keine Arbeit an diesem Tag hatten. Am Abend ließ der Gutsbesitzer dem Verwalter allen Arbeitern den gleichen Lohn zahlen. Die Arbeiter, die früher begonnen hatten, murrten über die anderen, die später und zuletzt kamen und den gleichen Lohn erhielten. Der Gutsherr erwiderte, es sei ihnen kein Unrecht geschehen, da sie erhielten was vereinbart war und schickte sie weg.

Was hilft mir diese Parabel zu erkennen? Diese Geschichte beschreibt die Großzügigkeit des Gutsherrn. Die Arbeiter zeigen mir, wie Führungskräfte aussehen, wenn sie sich abwenden und auf sich selbst konzentrieren. Diese Parabel zeigt auf, wie ich meine falsche Einstellung korrigieren kann.

Sie versucht folgendes anzusprechen:

  • Selbstbezogenheit: Wir grollen und regen uns über Ungerechtigkeit auf. Wir fokussieren uns selbst stärker als das Ganze.
  • Vergleich: Wir ignorieren die Großzügigkeit und beschäftigen uns mit dem Status anderer.
  • Annahmen: Wir nehmen zu viel an, wenn es um Belohnungen geht und vergessen das jede Vergütung ein Geschenk ist.
  • Verzerrung: Wenn wir über andere urteilen, missverstehen wir, dass das Ganze auf Großzügigkeit aufgebaut ist.

ENGLISH:

ATTITUDE: 
“Leaders must focus on the opportunities/abilities of the greater good, not their own.”

A story that has long occupied my thoughts and that many know: A landowner goes out early to hire laborers for his vineyards. He agrees with the workers on a denarius for the day and sends them to his vineyard. Hours later, he goes out again and sees other workers in the market. He hires them too and assures them: “I will give you what is right.” Later that day, he does the same with more workers who had not found work that day. In the evening, the landowner instructed the foreman to pay all the workers the same wage. The workers who had started earlier grumbled about the others who came later and received the same wage. The landowner replied that they had not been wronged because they received what was agreed upon and sent them away.

What does this parable help me to recognize? This story describes the generosity of the landowner. The workers show me what leaders look like when they turn away and focus on themselves. This parable points out how I can correct my wrong attitude:

It tries to address the following:

  • Self-centeredness. We resent and get upset about injustice. We focus on ourselves more than the whole.
  • Comparisons. We ignore the generosity and concern ourselves with the status of others.
  • Assumptions. We assume too much when it comes to rewards and forget that every compensation is a gift.
  • Distortion. When we judge others, we misunderstand that the whole is based on generosity.