Andreas Vetr

“DIE IDEALE FÜHRUNGSKRAFT“

DIE IDEALE FÜHRUNGSKRAFT

Es existiert keine perfekte Führungskraft. Nicht jedes Wort, das von ihr gesprochen wird, und nicht jede Tat, die sie vollbringt, veranschaulicht zwingend das Wesen einer guten Führung.

Wir beobachten, wie Führungskräfte ihre Zeit nicht nur darauf verwenden, jene zu unterstützen, die in den Augen Anderer als die besten oder würdigsten erscheinen, sondern oft auch jenen, die ihre Unterstützung am dringendsten benötigen. Sie korrigieren Missstände, räumen mit falschen Überzeugungen auf und treffen manchmal schwer verständliche Entscheidungen. Gelegentlich widmen sie ihre Bemühungen sogar denen, die den anderen des Teams als unpassend erscheinen.

Allen, denen eine Führungskraft beisteht, ist eines gemeinsam: Sie erkennen ihren eigenen Bedarf. Sie nähern sich der Führungskraft mit einem Bedürfnis, mit einer Idee, oft auch mit leeren, hilfesuchenden Händen in der Hoffnung, dass diese ihnen Empathie und den richtigen Weg zeigen wird. Und die Führungskraft enttäuscht diese Hoffnung nicht.

Wenn Menschen die Hingabe und Stärke einer Führungskraft in Aktion erleben, erheben sie diese Führungsperson und sagen: ‘Hier ist eine herausragende Führungsperson!’ und ‘Diese Führungsperson ist nicht gekommen um sich selbst, sondern, um anderen zu helfen.’

Unsere Welt ist voll von Menschen mit Bedürfnissen, von Männern und Frauen, die erkennen, dass ihnen etwas fehlt, und von verletzten Menschen, die mit ausgestreckten Händen um Hilfe suchen. Als Führungskräfte für eine gemeinsame Sache ist es unsere Aufgabe, die Menschen zu erreichen die in unserer Organisation und unserem Einflussbereich sind. So können jene, die ihre Bedürfnisse erkennen, die Gelegenheit erhalten, sich anzuschließen und zu wachsen.

Zum Nachdenken:

  1. Wie kann ich die individuellen Bedürfnisse meiner Teammitglieder erkennen?
  2. Welche konkreten Schritte kann ich unternehmen, um meinen Mitarbeitern zu helfen ihre Entwicklung zu fördern?

English:

THE IDEAL LEADER

There is no perfect leader. Not every word spoken by them, nor every action they take necessarily exemplifies the essence of good leadership.

We observe how leaders devote their time not only to support those who are perceived by others as the best or most deserving, but often also those who are in the most urgent need of assistance. They address issues, dispel false beliefs, and sometimes make decisions that may seem difficult to comprehend. On occasion, they even extend their efforts to those who may appear unsuitable to the rest of the team.

All of those to whom a leader assists have one thing in common: They recognize their own need. They approach the leader with a need, with an idea, often with empty, hands outstretched, hoping that the leader will show them the empathy and the right way. And the leader does not disappoint this hope.

When people observe the dedication and strength of a leader in action, they elevate this leader and say, “Here is an outstanding leader!” and “This leader has come not for themselves but to help others.”

Our world is full of people with needs, with men and women who realize that something is missing, and with wounded people reaching out for help with outstretched hands. As leaders for a common cause, it is our duty to reach the people within our organization and sphere of influence. This way, those who acknowledge their needs can have the opportunity to join us and grow.

Food for thought:

  1. How can I identify the individual needs of my team members?
  2. What specific steps can I take to assist my employees in promoting their development?